Gelebtes Selbstbewusstsein

Studien zufolge glauben 80% der Befragten im deutschen Sprachraum, nicht selbstbewusst zu sein. Selbstbewusstsein entsteht aus dem Selbstwert. Sind wir uns unseres Wertes bewusst, so kommen wir ins Handeln. Selbstbewusstsein bedeutet also, um unsere Fähigkeiten zu wissen, und diese dann zur Anwendung zu bringen. Es gilt also erst mal herauszufinden, wie weit „unser Glas“ gefüllt ist.

Subtrahenden

Es gibt viele unachtsame Menschen, die tun anderen nicht gut. Sie machen ihr Umfeld klein, um sich selbst größer zu fühlen. Diese Personen kann man auch als „Subtrahenden“ bezeichnen, denn sie schmälern tatsächlich unseren Selbstwert. Ist man ständig so einer Person ausgeliefert, sieht man mit an, wie das eigene Glas sehr schnell leerer wird. Natürlich müssen es nicht zwangsläufig immer andere Menschen sein, die unser Glas leeren: Wir subtrahieren uns auch ganz gerne mal selbst. Wie man zu sich selbst „spricht“, ist unglaublich wichtig. Neunzig Prozent unserer Zeit verbringen wir mit uns. Es ist deshalb von enormer Bedeutung, was wir über uns selbst denken. Wir sollten nicht den Fehler begehen, uns selbst klein zu machen.

Das Unglück liegt im Vergleich! Mit wem vergleiche ich mich?

Der einzige Mensch, mit dem man sich vergleichen soll, ist man selbst. Es ist nur ein Abgleich mit all den eigenen Wünschen, Zielen und Möglichkeiten angebracht. Alle anderen Vergleiche sind mit klarem Menschenverstand betrachtet, völlig nutzlos, da wir alle einzigartig sind.

Was man in das eigene Glas oder das eines anderen Menschen füllen soll

Wir alle wünschen uns Anerkennung. Aus diesem Grund sollen wir uns auch klar darüber werden, was wir in unser eigenes Glas „einschenken“. Zudem ist es von unschätzbarem Wert, wenn wir am Selbstwert anderer Menschen positiv mitwirken können. Andere anzuerkennen und in ihrem Wertebewusstsein zu stärken, ist eine ganz besondere Weise, dem anderen genau so gut zu tun, wie uns selbst.

Lächeln ist eine gute Strategie

Die Frage hierbei ist, ob man Gehirnbesitzer oder Gehirnbenutzer ist. Wir alle wissen, dass unsere Gefühle oft eine andere Mimik als Lächeln auslösen. Wer jedoch bewusst lächelt, auch wenn ihm nicht danach ist, setzt allerlei eigenartige Prozesse in unserem Gehirn frei. Wir verschaukeln uns im Prinzip selbst, jedoch zu unserem Vorteil: Wer lächelt, kann in diesem Moment keinen negativen Gedanken denken, er ist einfach gut drauf. Ist man gut drauf, so probiert man sich aus. Wir sammeln Erfahrungen und werden besser in dem was wir tun. Selbstbewusstsein ist nicht der Elite vorbehalten und kann von allen Normalsterblichen erreicht werden. Lebt man seinen Selbstwert, so ist man auch für andere Menschen jemand mit „Mehrwert“.